Freitag, 4. Dezember 2009

Esther

Beim Schreiben irgendwann die Erkenntnis, daß man ohnehin nichts nachholen kann. Und dennoch. Vielleicht sind wir jahrelang nur unglücklich aneinander vorbeigeschrammt und der Augenblick, wo wir uns endlich begegnen dürfen, so, wie wir uns das seit langem erträumt haben (uneingestanden, versteht sich), dieser Augenblick reifte also langsam heran und stünde bald bevor?
Ich bin ein Narr. Wenn ich das denke, könnte ich genauso gut zu einem Philtron greifen, bei Vollmond Sprüche leiern, Schwalben schlachten, Stricke von Gehenkten zerfleddern oder meinen (uneingestandenen) Wunsch auf ein Zinnblech kritzeln, womit ich mir den Wunsch wenigstens eingestanden hätte.
Funktionieren würde so etwas in einer Zeit, da nicht mehr von Gefühlen sondern nur noch von Emotionen die Rede ist, ohnehin nicht.

VOCES INTIMAE

... for we have some flax-golden tales to spin. come in! come in!

Kommt herein, hier sind auch Götter ...

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