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    <title>Alsos Threpsoneires (... for we have some flax-golden tales to spin. come in! come in!) : Rubrik:hemerolog</title>
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    <description>... for we have some flax-golden tales to spin. come in! come in!</description>
    <dc:publisher>Talakallea Thymon</dc:publisher>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-12T08:30:57Z</dc:date>
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    <title>Alsos Threpsoneires</title>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/5118683/">
    <title>Geschichten, wie sie das Leben schreibt</title>
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    <description>Ich habe nie begriffen, was an geschichten gut sein soll, wie das leben sie schreibt. soweit ich weiß, schreibt das leben vor allem banale geschichten, solche, die kein verleger drucken würde. nehmen wir beispielsweise das ende einer der letzten diktaturen europas, das land spielt keine rolle, da gab es eine friedliche umwälzung, der regierungspalast wurde von einer fröhlichen menschenmenge gestürmt, der regierungschef war damit faktisch abgesetzt; niemand griff ein, das militär nicht, die polizei nicht, kein schuß fiel, niemand kam zu schaden, und als die bürger sich stunden später verblüfft die augen rieben, war eine regierung, ein system und eine ära zu ende. so weit so gut. aber jetzt kommt das wahrhaft schöne, das, was dieses ereignis zu einer geschichte macht, oder gemacht hätte, wenn es wahr wäre: es hieß nämlich bereits wenige stunden später, die bewegung der am fuß der treppe wogenden menge die stufen hinauf und ins innere des palastes hinein sei durch ein kleines kind ausgelöst worden, das sich aus der hand seines vaters befreit hatte und, die kühnheit seiner schritte nicht ahnend, die stufen erklommen habe, so daß der vater ihm nachgesprungen sei; und dieser bewegung hätten sich sogleich einige und schließlich viele spontan angeschlossen, bis im schneeballeffekt der palast regelrecht gestürmt worden sei.&lt;br /&gt;
eine schöne geschichte, wie gesagt, wenn sie wahr wäre. denn nicht das leben hatte sie geschrieben, sondern irgendein nach geschichten hungernder geist (der sich vielleicht an eine schlange und ein blankgezogenes, in der sonne blitzendes schwert erinnert hatte); jedenfalls konnte sie so nicht bestätigt werden. so schön ist das leben nun einmal nicht, und deshalb, warum sonst, braucht es geschichten, als entwurf einer wahreren welt. und das schöne ist: diese innere wahrheit kann niemals angezweifelt werden. vielleicht hat es das kind auf den treppenstufen des palastes gegeben, vielleicht nicht. daß aber die schlacht zwischen Artus und Mordred durch ein leichtfertig gezogenes eisen ausgelöst wird, oder daß Philemon und Baucis in bäume verwandelt werden, ist unbezweifelbar wahr. indessen wäre aber eine geschichte, in der der böse wolf von rotkäppchen geküßt und in einen schönen prinzen verwandelt wird, nicht falsch (in welchem sinne denn auch?). man könnte nicht ausrufen, das stimmt doch gar nicht!, höchstens die geschichte geht anders, was nicht dasselbe ist. insofern ist jede geschichte wahr, sobald sie erzählt wird. deshalb ist, auf ihre weise, auch die geschichte vom kind auf den stufen des regierungspalastes wahr, dann nämlich, wenn man sich &lt;i&gt;die geschichte vom kind auf den stufen des regierungspalastes &lt;/i&gt; erzählt; sie ist so wahr, wie es eben nur eine geschichte sein kann. nicht eine, wie das leben sie schrieb. sondern wie man sie sich manchmal für das leben wünscht.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-12T08:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/5052722/">
    <title>Aus unruhigen Träumen (ein Auto, ein fremdes Land, Gefahr von Anschlägen, von Kugelhagel)...</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/5052722/</link>
    <description>Aus unruhigen Träumen (ein Auto, ein fremdes Land, Gefahr von Anschlägen, von Kugelhagel) erwacht zu unbestimmtem Unwohlsein. War es Übelkeit? Atemnot? Eine Art von Beklemmung, als hätte ich abgestorbene Luft geatmet. Das Zimmer, das Fenster, die Nacht totenstill, warm, unbeweglich.&lt;br /&gt;
Ich riß das Fenster ganz auf, atmete mehrmals tief durch, reckte mich und legte mich vorsichtig wieder hin. Ein Weilchen blieb ich noch wach, prüfend, ob die Übelkeit wiederkäme, schlief dann aber schnell wieder ein.&lt;br /&gt;
Später ein weiterer Traum. Nicht daß ich je solche Träume gehabt hätte, als ich wirklich eine Abschlußarbeit schrieb. Träume, in denen ich am Tage einer Premiere nicht eine einzige Zeile Text konnte, hab ich auch immer erst Jahre nach der Aufführung geträumt. &lt;br /&gt;
Wann denn der Termin für die Anmeldung sei? frage ich im Traum einen Kommilitonen.&lt;br /&gt;
Ach, da könne man immer vorbeigehen, das ganze Jahr durch.&lt;br /&gt;
Nein, nein, wann denn die &lt;i&gt;Frist&lt;/i&gt; sei?&lt;br /&gt;
Im April sei das gewesen für den Wintertermin; das paßt mir gar nicht. Ich überlege. Dann muß ich den Sommertermin nehmen. Das heißt, es wird April, Mai 2009. So lange noch!&lt;br /&gt;
Ich tröste mich mit dem Gedanken, daß ich ja, angemeldet oder nicht, schon einmal anfangen könnte zu schreiben, da ist der Traum zuende und ich erwache.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-11T08:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/5048072/">
    <title>Wirst du groß sein, wenn es fertig ist?</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/5048072/</link>
    <description>Nein. Ich werde nicht groß werden, egal wieviele bücher ich nicht mehr schreibe.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-09T09:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4995710/">
    <title>Wahrscheinliches Szenario</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/4995710/</link>
    <description>&lt;br /&gt;
Ich werde eine alte Ratte.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-15T21:26:00Z</dc:date>
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    <title>Erhofftes Szenario</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/4995707/</link>
    <description>&lt;br /&gt;
Ich werde eine weise Spinne.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4930258/">
    <title>...</title>
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    <description>Was mich noch an die Grenze zum Wahnsinn befördert: Die Kraft der Dinge, Wiederzukehren, ihre zyklische Gewalt und Eigengesetzlichkeit. Da waren wir doch schon, sagt mir mein Spiegelbild, und haben wir zwei nicht schon einmal gelitten wie ein Hund, und haben wir es nicht schon einmal von neuem nicht glauben wollen, und hat es uns nicht schon einmal nichts und abernichts genützt, daß wirs schon vorher wußten? Sagt mein Spiegelbild und grinst schief. Was willst du? Es so lange drauf anlegen, bis dir deine Lächerlichkeit von außen ins Gesicht geschrieen wird? Daß du es endlich glaubst? &lt;br /&gt;
Gibs auf, gibs auf! ruft er mir zu, und auch das hatten wir schon einmal.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-16T10:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4925323/">
    <title>Und das Mädchen</title>
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    <description>Sie sitzt mit dem Rücken zum Fenster und blickt in einer Art ruhiger Aufmerksamkeit in den Raum, vielleicht auf die Landschaft, die vor der gegenüberliegenden Fensterreihe wahrscheinlich vorbeigleitet. Auf ihrer großen, seitlich den Blick auf die Nase versperrenden Brille mit Kunststoffgestell gleiten jedenfalls schwache Bilder. Ihr Gesicht sieht aus wie das von Leuten, die mit dem Zucken des Nasenflügels ihre Brille hochschieben können. Hinter der von Kinn, Hals und Schulter gebildeten Bucht schwebt eine Haarsträhne, vom Licht, das durch die Scheiben flackert, mild durchleuchtet, und im Maße ich sie beobachte, die einwärts gerichteten Fußspitzen, die linke Hand über der kurzfingrigen Blässe der rechten, die kleine Uhr mit Lederband: überkommt mich plötzlich eine große Traurigkeit, lähmend und auswegslos, darüber, daß ich sie so ansehe, so genau, so kühl, eine Wehmut darüber, daß ich sie studiere und abmustere und mir alles merke, alles: Je länger dieser Blick dauert (ein gieriger, wenngleich nervöser Blick, der sich nach Ruhe sehnt), desto stärker wird die schmerzende Gewißheit, am falschen Ort zu sein, oder anders, nicht am falschen, sondern am furchtbar richtigen, das Gefühl, zu groß für diesen Raum zu sein, zu atmend:&lt;br /&gt;
Sie sitzt, als warte sie auf ein &lt;i&gt;Du&lt;/i&gt;, in einem Kreis aus Licht oder Dunkelheit, das ist nicht so genau festzustellen für meine Dämmeraugen. Der Reifen ihres aufgebockten Fahrrads dreht sich und dreht sich und dreht einen blitzenden Speichenwirbel durch den Fahrgastraum, daß es klingt wie die scheußliche Stille nach einem Sturz, einem letzten Schrei. Das Mädchen blickt über mich hin, streift mich, ohne mich zu sehen, läßt den Blick wieder forttrudeln nach draußen, wo die Landschaft immer weiterzieht. Sie trägt eine sehr enge, tiefausgeschnittene, olivfarbene Bluse, deren Ärmel ganz kurz sind, kaum über die Schulter reichen und den Arm achselknapp umschließen, den milchweißen, matten, glatten Arm; spielerisch sieht das aus, wie geprobt, wie von einem Kind getragen. Geprobt und wie mal so eben ausprobiert sehen ihre Brüste aus, als hätte sie sich noch nie mit ihnen beschäftigt. Der Stoff der Bluse ist bedruckt mit großen Blatt- und Blütenformen in rosa und türkis und blaßorange, wie ein Märchenwald, ein Zaubergarten. Eine große aufgefächerte Nelke blüht genau auf der linken Brust, als sei dieser Stoff und die Blume ihre eigentliche Haut, wie eine natürliche Effloreszenz der Drüse selbst, oder aber eine Botschaft: &lt;i&gt;Geh vorüber, rühre mich nicht an!&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-14T09:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4888671/">
    <title>Die Sache ist die, ich weiß einfach nicht, was das alles zu bedeuten hat.&lt;br /&gt;
Ich...</title>
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    <description>Die Sache ist die, ich weiß einfach nicht, was das alles zu bedeuten hat.&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht einmal, &lt;i&gt;welche Fragen ich stellen müßte&lt;/i&gt;.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-25T13:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4888119/">
    <title>unerreichbar</title>
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    <description>im frühjahr falle ich stets aufs neue aus den büchern und den geschichten. vielleicht sind es die gemeißelten helligkeiten, vielleicht der klang. in dieser wie angestoßen, glockendröhnenden welt (eine welt des beginns) sind die möglichkeiten derart wirklich, daß ihr gegenstand völlig unmöglich wird. wovon man vor einer stunde noch zu träumen imstande war, jetzt ist es so unausweichlich da, daß die entfernung, der lebensabgrund von den eigenen fingerspitzen dorthin, unüberbrückbar geworden ist&lt;br /&gt;
die janusköpfigkeit der schönheit  aller schönheit  die zugleich hier ist und im augenblick des schauens und schauerns bereits nicht mehr  nie  erreicht werden kann, ein beständig sich erneuerndes hoffen-getäuscht-werden. selbst wenn ich das erreichte, wovon ich glaube, daß es der gegenstand des sehnens ist  so wäre es in diesem augenblick schon nicht mehr das ersehnte, bei allem gewährten glück nicht.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-25T10:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4817468/">
    <title>Nochmal Wut</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/4817468/</link>
    <description>Wieder die &lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/stories/4793625/&quot;&gt;&lt;b&gt;Wut&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Bei Schneetreiben (die Flocken erst hart und trocken von Gemütz und Gejack springend, später naßklatschig und durchaus ekelhaft überall anhaftend) und viel Wind, der kurioserweise an jedem beliebigen Punkt meines Rundweges von vorn kam, eine Stunde lang durch den Wald gelaufen, immer mal wieder brüllend vor Zorn und, wenns mit dem Geflock gar zu arg wurde, mit fuchtelnden, quixotesquen Abwehrbewegungen des Armes und der Hände dahinstolpernd.&lt;br /&gt;
Wer da behauptet, der Ausdauerdisport sei gut für die Psychohygiene, weiß einfach nicht, wovon er redet.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-27T10:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4815914/">
    <title>Die Blicke der anderen: Die Leipziger Buchmesser aus griechischer Sicht</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/4815914/</link>
    <description>Unter dem Titel: &lt;a href=&quot;http://tovima.dolnet.gr/print_article.php?e=B&amp;f=15317&amp;m=S06&amp;aa=1&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Ostdeutschen kehren wieder&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; schreibt Spyros Moskovou, Leiter des griechischen Programms der Deutschen Welle, in der Ausgabe vom vergangenen Sonntag der Wochenzeitung To Vima über die Leipziger Buchmesse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgewachsene, schmale Gestalten auf Stelzen, japanische Krieger, Hausfrauen mit spitz zulaufenden Ohren: komische Figuren unter den etwa 130 000 Besuchern innerhalb von vier Tagen (13.16. März). Partyatmosphäre und viel Publikum, dies waren die Merkmale der diesjährigen Leipziger Buchmesse, die letzten Sonntag zu Ende gegangen ist. Und da das Rauchen mittlerweile auch in Deutschland überall verboten ist, füllten sich die Vorhöfe, wo zwischen den Sälen die Mülleimer stehen, immer wieder mit gutgelaunten Schülern, die eine Pause machten und rauchten. Schulen gehören mittlerweile zur regelmäßigen Kundschaft der Messe, Bildung zu ihren ständigen Schwerpunkten. Der Jugend das Lesen nahezubringen, das Buch im Internet zu etablieren  dies gehört zu ihren wichtigsten Anliegen. Die Leipziger Messe ist die fröhlichere und geselligere kleine Schwester der anderen, der riesigen Frankfurter Buchmesser, die jeden Herbst stattfindet und sich an die Professionellen der Buchwelt wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch stellt auch Leipzig Fragen, gibt Denkanstöße, ist Schauplatz öffentlicher Diskussionen. Die großen Fernsehsender haben in ihrem Herzen, dem zentralen Saal, ihre jeweiligen Podien für die Life-Entdeckungen neuer Bücher und die Verhöre der Autoren eingerichtet: die schwarzen Sessel der ARD, den blauen Salon des ZDF und die modernen, grauen Sitze von Arte. In diesen Fernsehsendungen werden die diesjährigen Themen Leipzigs bekannt gemacht, die ja auch die Themen ganz Deutschlands sind: In disem Jahr die Bewertung der 68er-Generation vierzig Jahre danach, der Feminismus und die Pornographie, die Vergangenheit Ostdeutschlands. In den ostdeutschen Bundesländern wächst eine neue Generation von Schriftstellern heran, die dieses Jahr die Preise der Buchmesse abschöpfte und sich durch eine unvorstellbaren Schreib-, Ausdrucks und Erzählkraft auszeichnet, einer Energie, die eine von den solipsistischen Selbstbefragungen und Sackgassen der westdeutschen Seele ermüdete Leserschaft zu begeistern vermag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es immer auch die großen Autoren, die für sich schon ein eigenes Thema darstellen, wie etwa der betagte, aber hochproduktive Martin Walser, der die Kritiker mit seinem neuen Buch &lt;i&gt;Ein liebender Mann&lt;/i&gt; bezauberte. Mit einer stürmischen Sprache beschwört Walser darin feinfühlig die letzte leidenschaftliche Liebe des dreiundsiebzigjährigen Goethe. Dessen Herz schlug ein letztes Mal vor seinem endgültigen Erlöschen für das neunzehnjährige Fräulein Ulrike. Leipzig hat aber nicht nur greise Leidenschaften zu erzählen, sondern auch moderne, bittere Geschichten aus den Randstreifen deutscher Metropolen. Die höchste Ehrung der Leipziger Messe wurde einem Sohn der selben Stadt, dem dreißigjährigen Prosaautor Clemens Meyer, für sein Buch &lt;i&gt;Die Nacht, die Lichter&lt;/i&gt; verliehen. Es ist eine Sammlung von fünfzehn Erzählungen, geschrieben in einer entwaffnend direkten Sprache. Geschichten, die das Leben armer Schlucker am Rande der Gesellschaft schildern, ohne es zur Tragödie zu stilisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gastland in Leipzig war dieses Jahr Kroatien. Ein kleines Land, das eine breite Palette dutzender Autoren  übersetzter wie unübersetzter  vorweisen kann. Im Panorama der Messe gab es allerdings auch ein Paar griechische und zyprische Pinselstriche, im Forum Kleine Sprachen, große Literaturen, wo die Kleinen es den Großen auf sympathische Weise gleichtun. Die zyprische Lyrikerin Eurydike Perikleous-Papadopoulou, Schülerin Kostas Montis, las aus ihrem Werk auf Zyprisch, neben ihrem Künstlerkollegen Norbert Buzeya, der auf Maltesisch mediterrane Sprachraritäten in Leipzigs Norden vortrug. Während die Lyrik Papadopoulous unter dem Schatten der türkischen Flagge auf dem Pentadaktylos schwer atmet, drückt die Prosa des jungen Giorgos Trillidis die Empfindungen der jüngeren Generation Zyprioten aus, die sich allmählich von den Traumen ihrer Eltern lösen und sich literarisch neuen Themen zuwenden. Charakteristisch die Bemerkung Trillidis. Wir halten unsere Geschichte in Ehren, sagte er in Leipzig, aber wir wollen keine Kampfschriften schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Griechenland? In den Händen halte ich ein kleines, geschmackvolles Bändchen auf Deutsch, das den Titel &lt;i&gt;Lethe&lt;/i&gt; trägt, vier Theaterstücke von Dimitris Dimitriadis, die Ende 2007 beim Verlag Modernes Theater erschienen sind. Der Autor wird es nächsten Monat persönlich in Deutschland vorstellen. In Leipzig las Nikos Davvetas Auszüge aus seinem Buch &lt;i&gt;&#923;&#949;&#965;&#954;&#942; &#960;&#949;&#964;&#963;&#941;&#964;&#945; &#963;&#964;&#959; &#961;&#953;&#957;&#947;&#954;&lt;/i&gt; (Weißes Handtuch im Ring, TTh) und provozierte damit die Frage bei den Zuhörern, warum die Literatur heutzutage so oft Zuflucht bei Geschichts- oder Reisethemen sucht, anstatt über das Hier und Jetzt zu sprechen  warum sie so zentrifugal geworden ist. Außer dem Autor kam im letzten Moment auch die neue Zeitschrift des Kulturministeriums mit dem Titel &lt;i&gt;&#925;&#941;&#945; &#946;&#953;&#946;&#955;&#943;&#945; &#945;&#960;&#972; &#964;&#951;&#957; &#917;&#955;&#955;&#940;&#948;&#945;&lt;/i&gt; (Neue Bücher aus Griechenland, TTh) aus Athen nach Leipzig; sie wird zweimal im Jahr auf Deutsch erscheinen und enthält eine Reihe von Vorschlägen für mutige deutsche Verleger, die Übersetzungen von Werken griechischer Literatur herausbringen wollen. In der ersten Ausgabe der Zeitschrift versteht man unter neuen Büchern &lt;i&gt;&#913;&#954;&#965;&#946;&#941;&#961;&#957;&#951;&#964;&#949;&#962; &#960;&#959;&#955;&#953;&#964;&#949;&#943;&#949;&#962;&lt;/i&gt; (Unregierte Städte 2005, TTh) von Stratis Tsirkas wie auch &lt;i&gt;&#927; &#947;&#953;&#959;&#962; &#964;&#951;&#962; &#932;&#950;&#959;&#954;&#972;&#957;&#964;&#945;&lt;/i&gt; (Der Sohn der Gioconda 2003, TTh) von Avgoustos Corteau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die wenigsten deutschen Verlage nach dem Jahr 2001, als Griechenland Gastland auf der Frankfurter Buchmesse war, ohne daß dies zu spektakulären Ergebnissen geführt hätte, das Risiko eingegangen sind, mit griechischer Ware zu handeln, bietet sich dieses Gebiet für wagemutige Schritte an. Einen solchen hat Maria Savva-Skoura, eine ehemalige Bankangestellte, nach ihrer Entlassung getan. Sie gründete einen Verlag, den sie nach dem Vorschlag ihres Sohnes &lt;i&gt;ANT&lt;/i&gt;, also Ameise, nannte, und bringt mit geringstem Aufwand griechische Bestseller auf den deutschen Markt. Ihr Trumph war &lt;i&gt;Barbies Vernichtung&lt;/i&gt; (&lt;i&gt;&#919; &#949;&#958;&#959;&#955;&#972;&#952;&#961;&#949;&#965;&#963;&#951; &#964;&#951;&#962; &#924;&#960;&#940;&#961;&#956;&#960;&#953;&lt;/i&gt;) von Eleni Dafnidi, aber von den 3000 Exemplaren der deutschen Übersetzung hat sie in drei Jahren gerade mal achthundert verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Daß der griechische Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2001 nicht zu spektakulären Ergebnissen geführt hat, liegt daran, daß man damals vorzog, der Hysterie zu frönen, den Koran zu lesen und sich über internationalen Terrorismus zu informieren, anstatt die Aufmerksamkeit auf eine der faszinierendsten (und dabei so unbekannten!) Literaturen der Welt zu richten.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-26T18:49:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
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    <description>Deutlicher als jemals bin ich heute abend der Überzeugung, daß mein äußerlich so geruhsam-normales Leben eine nur mit äußerster Anstrengung aufrechterhaltene Routine ist. Eine kleine Störung, eine winzige Änderung der Balance, eine minimale Anforderung mehr, etwas Unvorhergesehenes &#8210; und aus ist es mit dem Gleichgewicht.&lt;br /&gt;
Hatte gerade den wohl schlimmsten Wutanfalls meines Lebens.&lt;br /&gt;
Stocherte zuerst mißmutig im Blech herum, merkte, das funktioniert so nicht, und dann war es auch schon passiert. Krallte plötzlich meine Finger in das Gebrösel der mißlungenen Muffins, quetschte es zu Brei, warf es durch die Küche, ließ das Messer hinterherfliegen, donnerte Türen zu, heulte tobte schrie, schlug mit der Faust gegen die Wände, warf Schuhe durchs Zimmer, schlug die letzte noch offene Tür zu, daß der Schlüssel herausklirrte, und vergrub dann endlich mein Gesicht im Kissen und brüllte und schluchzte, die Fäuste ins den Stoff gekrampft, die Tritte in die Luft gegen den imaginären Feind von Mal zu mal schwächer.&lt;br /&gt;
Ich kann nur froh sein, daß nichts wirklich Wichtiges zu Bruch gegangen ist. Ich vermute, es ging dabei nicht um die mißlungenen Muffins. Aber worum ging es?&lt;br /&gt;
Müde jetzt. Ich geh dann mal schlafen. Gute nacht.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-17T20:26:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
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    <description>Ich liebe diese eingefrorenen Blumen, abseits des überall aufschießenden Lichts, in den schwindenden Wegrändern, wie gebannt und zum Stillstehen gebracht von einer anderen, urvernünftigen, selbstgenügsamen und leiseleise tapsenden Zeit. &lt;br /&gt;
Überall braust es jetzt. Der Frühling ist die schnelle Jahreszeit. So schnell, daß man nicht mehr nachkommt. Die schnelle Jahreszeit, immer schon woanders, weiter, fort, flimmernd, aufgebrochen, abgefahren, schnell, so schnell, daß man strampelt und strampelt in all dem Brausen und Leuchten und Zwitschern und trotzdem immer zu spät ist. Verpaßt, vorbei, für dich diesmal wieder nix. Die Stimmen der Amseln süß so süß, daß es schmerzt, und noch schlimmer, weil man glaubt, man müßte es nur &lt;i&gt;aber was denn nur?&lt;/i&gt; enträtseln, dann  dann  hätte man es endlich, wüßte es, dieses unmenschliche Singen und Jubeln. Aber man versteht es ja nicht. Man öffnet das Fenster, daß Wärme Licht und Schall hereindringen, und glaubt, auf der Stelle sterben zu müssen, wenigstens, sich auflösen. Könnte man es nur. Man bleibt am Leben und muß hören und riechen, am riesigen, tönenden, duftenden Draußen, wie es da jubelt: Selbstvergessen, irr, an der Grenze zum Sturz in flackernde Auslöschung, und doch: Ganz bei sich, unbeirrt und: In-der-Zeit. Das ist so verschwenderisch, als gebe es ja von ihr immer genug, von der Zeit, wie töricht, das Gegenteil ist doch der Fall, und es ist nie genug, je schneller und verschwenderischer, desto weniger bleibt, und desto mehr muß man verpassen und abermals verschieben, auf einen urvernünftigen Frühling. Den es nie geben wird. &lt;br /&gt;
Schon seit Wochen sticheln die Meisen. Vor zwei Tagen der erste Buchfink. Am nächsten Tag dann alle wie auf Kommando. Sind spät dran dieses Jahr. &lt;br /&gt;
Es wird Frühling. &lt;br /&gt;
Die große Zeit der Versäumnisse. &lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-21T11:59:00Z</dc:date>
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    <title>Beim Laufen</title>
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    <description>Manchmal glaube ich, ich träume nur deshalb davon, ein preisgekrönter Erfolgsschriftsteller zu werden, um irgendwann einmal die Genugtuung, nein, den &lt;i&gt;Triumph&lt;/i&gt; zu fühlen, den es mir verschaffen würde, einen hochdotierten Literaturpreis &lt;i&gt;abzulehnen&lt;/i&gt;.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-19T18:12:00Z</dc:date>
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    <title>Lektüren 2007</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/4605814/</link>
    <description>In meinem Leseverhalten hat sich in jüngerer Zeit eine Konstante herausgebildet, die den Ort oder ganz allgemein den Kontext der Lektüre betrifft. Es ist nämlich so, daß ich bestimmte Bücher nur in bestimmten Situationen lese. So sind die Bücher, die ich am Küchentisch während meiner Mahlzeiten (die ich meist allein zu mir nehme) lese, andere Bücher, als diejenigen, die ich vor dem Schlafengehen oder in Bus und Bahn lese, und auch von ganz anderer Art, wie der Liste zu entnehmen ist. (gerade fällt mir auf, daß diese drei: Verkehr, Bett, Essen, fast ausschließlich die einzigen Lesekontexte sind. Jedenfalls lese ich selten einfach so, sondern meist, weil es nichts anderes zu tun gibt, etwa, weil man darauf wartet, daß es weitergeht, man irgendwo ankommt oder der Zug endlich einfährt. Eine Ausnahme bildet Fachliteratur, die ich lesen &lt;i&gt;muß&lt;/i&gt;, und zu deren Lektüre ich mich gezielt hinsetze. Aber das ist kein Lesen, das ist Arbeit. Ich scheine für zweckfreies Lesen wie etwa Belletristik eine innere Rechtfertigung zu brauchen, eine Belohnung nach abgeschlossener Arbeit etwa, oder eben, weil ich gerade nichts Besseres zu tun habe. Bedenklich.) Jedenfalls habe ich meine Lektüren 2007 auf zwei Listen verteilt, die diese Situation nachzeichnen.&lt;br /&gt;
(Mit % bezeichnete Bücher blieben liegen.)

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Curious-Incident-Dog-Night-Time-Vintage/dp/0099470438/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1199960680&amp;sr=1-1&quot;&gt;The curious incident of the dog in the night-time&lt;/a&gt; (Haddon) &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Schnee-Orhan-Pamuk/dp/3596174562/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199965681&amp;sr=8-1&quot;&gt; &lt;br /&gt;
Schnee (Pamuk)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Spaziergang-von-Rostock-nach-Syrakus/dp/3499222787/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199965805&amp;sr=1-5&quot;&gt; &lt;br /&gt;
Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus (Delius)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Gobi-Die-W%FCste-Reinhold-Messner/dp/3100494156/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199965840&amp;sr=1-1&quot;&gt; &lt;br /&gt;
Gobi. Die Wüste in mir (Messner)&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Geschichte-r%F6mischen-Republik-Historische-Bibliothek/dp/3406492924/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199965927&amp;sr=1-2&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Die Römische Republik (Bringmann)&lt;/a&gt; &lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Creepers-Thriller-David-Morrell/dp/3426634473/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199965876&amp;sr=1-1&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
%Creepers (Morrell)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://greekboox24.de/oxid.php/sid/0c1d9ce340dc56ab2aa206cfe5138755/cl/details/cnid/f3d43611c236247d8.64626785/anid/72a438b7d1885d3b4.71286715/pgNr/4/O-labyrnithos/&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
&#927; &#955;&#945;&#946;&#973;&#961;&#953;&#957;&#952;&#959;&#962; (&#922;&#945;&#961;&#957;&#941;&#950;&#951;&#962;)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;   
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Dessous-Pierre-Assouline/dp/3404922069/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199966059&amp;sr=1-4&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Dessous (Assouline)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;    
&lt;li&gt; Blanche oder Das Vergessen (Aragon)&lt;/li&gt;    
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kedros.gr/product_info.php?manufacturers_id=86&amp;products_id=342&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
O &#940;&#947;&#947;&#949;&#955;&#959;&#962; &#964;&#951;&#962; &#963;&#964;&#940;&#967;&#964;&#951;&#962; (&#923;&#913;&#924;&#928;&#913;&#916;&#913;&#929;&#921;&#916;&#927;&#933;-&#928;&#927;&#920;&#927;&#933;)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;     
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Quicksilver-one-baroque-cycle-Baroque/dp/0099410680/ref=sr_1_8?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1199966581&amp;sr=1-8&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Quicksilver (Stephenson)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;      
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Midnights-Children-Everymans-Library-Classics/dp/1857152174/ref=sr_1_12?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1199966626&amp;sr=1-12&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Midnight&apos;s children (Rushdie)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;      
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Die-Sonnenuhr-Oder-geheime-Freundin/dp/customer-reviews/3716023116/ref=cm_cr_dp_all_helpful?ie=UTF8&amp;customer-reviews.sort%5Fby=-SubmissionDate&amp;coliid=&amp;showViewpoints=1&amp;customer-reviews.start=1&amp;qid=1199966666&amp;sr=8-4&amp;colid=#customerReviews&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Die Sonnenuhr (&apos;t Hart)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;     
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Russisch-Blau-Rascha-Peper/dp/3630869777/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199966764&amp;sr=1-2&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Russisch Blau (Peper)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;      
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Die-Br%FCder-Karamasow-Fjodor-Dostojewskij/dp/3596163587/ref=sr_1_9?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199966849&amp;sr=1-9&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
%Die Brüder Karamasow (Dostojewskij)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Maria-Stuart-Stefan-Zweig/dp/3596217148/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199966906&amp;sr=1-2&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Maria Stuart (Zweig)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Possession-Romance-Arrow-Antonia-Byatt/dp/0099800403/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1199966998&amp;sr=1-1&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Possession (Byatt)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Mein-Jahr-Niemandsbucht-Peter-Handke/dp/3518406086/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967030&amp;sr=8-2&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Mein Jahr in der Niemandsbucht (Handke)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Afterdark-Haruki-Murakami/dp/3442735645/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967055&amp;sr=1-1&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Afterdark (Murakami)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Eifel-Kreuz-Jacques-Berndorf/dp/3894256508/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967102&amp;sr=1-1&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Eifelkreuz (Berndorf)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Eifel-Wasser-zehnte-Eifel-Krimi-Siggi-Baumeister/dp/3894252618/ref=sr_1_18?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967142&amp;sr=1-18&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Eifelwasser (Berndorf)&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Das-Rubinhalsband-Henning-Bo%EBtius/dp/3442726395/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967170&amp;sr=1-1&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Das Rubinhalsband (Boetius)&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Dein-Gesicht-morgen-Bd-Fieber/dp/360893636X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967205&amp;sr=1-2&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Dein Gesicht morgen (I. Fieber und Lanze) (Marías)&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Dein-Gesicht-morgen-Bd-Traum/dp/3608937153/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967205&amp;sr=1-1&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Dein Gesicht morgen (II. Tanz und Traum) (Marías)&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/English-Patient-Michael-Ondaatje/dp/0330349937/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1199967264&amp;sr=1-4&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
The english patient (Ondaatje)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;                   

&lt;/ul&gt;              
&lt;br /&gt;         
Am Eßtisch:         
&lt;ul&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/What-Does-Martian-Look-Like/dp/0091886163/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1199967320&amp;sr=1-1&quot;&gt;What    &lt;br /&gt;
does a Martian look like? (Cohen &amp; Stewart)&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Neither-Here-Nor-There-Travels/dp/0380713802/ref=sr_1_11?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1199967394&amp;sr=1-11&quot;&gt;Neither    &lt;br /&gt;
here nor there (Bryson)&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Streiflichter-aus-Amerika-Anf%E4nger-Fortgeschrittene/dp/3442451248/ref=pd_bbs_sr_4?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967436&amp;sr=8-4&quot;&gt;Streiflichter    &lt;br /&gt;
aus Amerika (Bryson)&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Berlin-Moskau-Eine-Reise-Fu%DF/dp/3498006312/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967468&amp;sr=1-1&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Berlin--Moskau (Büscher)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Deutschland-eine-Reise-Wolfgang-B%FCscher/dp/3499240505/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967495&amp;sr=1-3&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Deutschland -- eine Reise (Büscher)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/nackt-abenteuerlicher-Versuch-ethisch-korrekt/dp/3866121008/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1199967546&amp;sr=1-2&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
Fast nackt (Hickman)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;         
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/World-Without-St-Martins-Press/dp/0312377886/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1199967575&amp;sr=1-1&quot;&gt;    &lt;br /&gt;
The world without us (Weisman)&lt;/a&gt;     &lt;/li&gt;               

&lt;/ul&gt;

Noch zwei Worte zu einer Art von Bewertung: Was mich wirklich überwältigt hat wie selten ein Buch: Peter Handkes Mein Jahr in der Niemandsbucht. Über diesen &lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/stories/4481684/&quot;&gt;Eindruck&lt;/a&gt; habe ich bereits geschrieben. Das zweite ist Javier Marías Dein Gesicht Morgen. Da schafft es ein Autor, ein einziges, kaum zehn Minuten dauerndes Ereignis so intensiv vorzubereiten, anzukündigen, anzudeuten, ja, anzudrohen, und das 400 Seiten lang, daß der Buchrücken Schweißflecken abbekommt. Und das in einer sicheren, modernen, unaufgeregten und doch ausdrucksstarken Sprache, ein- aber nicht aufdringlich. Dies höchste Erzählkunst zu nennen wäre untertrieben.&lt;br /&gt;
Ich habe weniger Abgebrochen im letzten Jahr. Entweder hatte ich mehr Durchhaltevermögen, was ich, angesichts von Unleserlichem wie Blanche oder Das Vergessen oder O &#940;&#947;&#947;&#949;&#955;&#959;&#962; &#964;&#951;&#962; &#963;&#964;&#940;&#967;&#964;&#951;&#962; nicht für unwahrscheinlich halte, oder ich hatte einfach ein glückliches Händchen bei der Auswahl. Vermutlich ist beides der Fall.&lt;br /&gt;
Eine weitere Entdeckung war Rushdie, dessen Midnights Children ich im Sommer las. Beeindruckend in Sprache und Stil, ein Feuerwerk an Einfallsreichtum, Skurrilem, Zauberhaftem, Magischem, daß es dröhnt und quietscht und kracht. Allerdings muß man sagen: In der zweiten Hälfte wäre weniger mehr gewesen, da franst es nämlich.&lt;br /&gt;
Und noch eines, nein zwei: Dostojewskij lese ich nicht mehr. Das ist mir einfach zu blöd. Ich muß mir allmählich nicht mehr sagen lassen, was ein gutes Buch ist. Und das Rubinhalsband von Henning Boetius ist einfach nur stuß.&lt;br /&gt;
Übrigens lese ich gerade Away von Jane Urquhart: Eines der Bücher, die nur solange begeistern, wie man sie liest. Eine kurze Pause genügt, und die Begeisterung ebbt ab. Schade, daß die Handlung so merkwürdig und unglaubhaft ist. Die Sprache hätte einen schöneren Plot verdient (oder weniger davon). Gerade beendet habe ich Passig &amp; Scholz Lexikon des Unwissens. Mehr darüber nächstes Jahr.&lt;br /&gt;
Ach noch etwas: Empfehlungen für 2008?</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/hemerolog&quot;&gt;hemerolog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-11T09:10:00Z</dc:date>
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