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    <title>Alsos Threpsoneires (... for we have some flax-golden tales to spin. come in! come in!) : Rubrik:stundenbuch</title>
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    <description>... for we have some flax-golden tales to spin. come in! come in!</description>
    <dc:publisher>Talakallea Thymon</dc:publisher>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:date>2008-04-18T10:48:47Z</dc:date>
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    <title>Alsos Threpsoneires</title>
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    <title>...</title>
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    <description>aus den geschichten entlassen, befällt einen wieder die &lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/stories/3562063/&quot;&gt;&lt;b&gt;traurigkeit&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; der echten rosen
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-17T07:50:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
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    <description>Selten geworden: Die laut sprechbaren Wörter. Was noch an Wörtern da ist, bedarf des Flüsterns, des Im-Innern-Seins. Es sträubt sich. Es zerbricht so leicht so laut. Es ist nicht mehr so leicht wie es früher einen ankam, ein Du hineinzusprechen in Gewölk und Nacht und ihm nachzulauschen, während das Atemwasser über den Laternen verdampft. Man jubelt es nicht mehr, das Du. Man erträgt sein zitterndes Echo, wie ein Vogel die Luft aushält.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-19T10:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4453273/">
    <title>so einer</title>
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    <description>Jemand, der mich wirklich versteht  wer wäre das? Da sitze ich, abends, nachts, nach dem wein, leicht berauscht, höre Mozart, lausche den Ovidischen versen nach, die ich gerade übersetzt habe, und denke: Wer könnte mich denn finden und meinen platz aufsuchen, denselben blick auf all das einnehmen, was mich umgibt, dieses netz aus bezügen, symbolen, verstrickungen, verweisen, diese knoten aus gefühltem, gewußtem, erahntem, wer? Wer wäre imstande, den standpunkt einzunehmen und den blickwinkel, um diese luft zu atmen, diesen akkord zu hören so wie ich ihn höre, genauso, auf die gleiche art, mit demselben gefühl dabei, und mir zu sagen, endlich, dieses langersehnte wort: &lt;i&gt;So einer&lt;/i&gt; bist du also!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;So einer&lt;/i&gt;. Der wunsch, erkannt, begriffen, in all meiner kompliziertheit &lt;i&gt;erfaßt&lt;/i&gt; und lebensklug gedeutet und mir selbst aus dem andern wiedergeschenkt zu werden, eine sehnsucht.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-16T10:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4399587/">
    <title>De ira</title>
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    <description>Merke: Gegen alles kannst du anschreiben, gegen Trauer, Angst, Leichtsinn, Schwermut, Verzweiflung, Langeweile, Überdruß, Verzagen, Schmerz. All das kannst du bannen, wegtun, durchleuchten, zerstrahlen, wegblasen, niederdeuten, überwinden.&lt;br /&gt;
Nur die Wut geht nicht weg beim Schreiben. Eher, daß sie noch zunimmt, mit jedem Wort, daß du ihr widmest. Du kommst nicht gegen sie an. Immer kleiner und fester und knotiger wird sie und löst sich nicht auf. Bis schließlich jeder deiner Atemzüge sie wiederholt, wieder und wieder. So ist die Wut. Du wirst sie nicht los, nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-31T10:18:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4353884/">
    <title>Taste the Future</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/4353884/</link>
    <description>Der &lt;a &gt;&lt;b&gt;Welternährungstag&lt;/b&gt; &lt;/a&gt;findet jedes Jahr am 16. Oktober statt und soll die Menschen daran erinnern, dass noch immer eine große Anzahl Menschen Hunger leiden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es Zynismus, Boshaftigkeit, Unbeholfenheit, Zufall, Planungszwang oder ganz einfach schiere &lt;i&gt;Gleichgültigkeit&lt;/i&gt;, daß die Veranstaltungszeit der Schlemmermesse &lt;a href=&quot;http://www.anuga.de/&quot;&gt;&lt;b&gt;Anuga&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; diesen Gedenktag einschließt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorschlag: Alle am heutigen Tage erwirtschafteten Gewinne auf der Messe werden gemeinschaftlich der Welthungerhilfe oder einem vergleichbaren Verein gespendet. Na, wär das was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motto der Messe lautet übrigens: &quot;Taste the future&quot;. Da kann man nur anfügen, wohl dem, der eine hat.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-16T08:41:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
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    <description>Froh werden an einer Busfahrt. Nicht, daß es regnet, nicht, daß die Sonne scheint, nicht, daß ein Blatt klebenbleibt auf der feuchten Scheibe, unruhig zittert, wieder abfällt und wirbelnd in die Straße zurückgesaugt wird; auch nicht die wetterfeuchten Hecken über dem Dunkel eines Bachs, die glühenden Spitzen des Grases, wie es ins Gewölk überm Feld hinüberleuchtet; oder der traurige Mund eines Jungen, vertieft in eine kiloschwere Lektüre. Froh werden, an etwas, das ein Rätsel ist, und in seiner Rätselhaftigkeit alle Vordergründe überwindet, die minutenlang anhaltende, unumstößliche Gewißheit, am Leben zu sein und in der Welt.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-26T10:18:00Z</dc:date>
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    <title>...</title>
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    <description>Regen. Zu Hause die Brüche und Nässen der mauernden Zeichen:
&lt;p style=&quot;text-indent:2em;&quot;&gt;mittags fällt Wolke und Licht über die Trauernden her.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-07-09T20:11:00Z</dc:date>
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    <title>nachts, das fenster wieder auf kipp</title>
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    <description>ich glaube, ich bin zu allen möglichen verrücktheiten fähig (die meist gar nicht zu mir passen wollen), nur um zu beweisen, daß ein &lt;i&gt;anderes leben&lt;/i&gt; möglich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
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    <dc:date>2007-05-30T09:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3730375/">
    <title>Später</title>
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    <description>wimper einer gazelle, ein augenblick. gräser der sanftheit, viele schlachten später, im später. da ist es wie zuhause im fremden, im zuhause. hier warst du schon einmal, hier warst du wieder und wieder. im später. im wieder. hier. danach, gestreift von der wimper eines tiers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;img title=&quot;Im Kottenforst&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Im Kottenforst&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/alsos/images/Im-Kottenforst.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dieser sanftheit voller blick. du sammelst sie wieder auf, diese stundenperlen, hebst auf dieses verstummte geblök, betrachtest die bocksfüßigen schrecken der zeit, so wie man den fußmarsch aus dem holpernden fahrzeug noch einmal begreift. so weit war das. du denkst, und jetzt, du denkst, es müßte sich etwas ändern. du denkst in großen zügen und wegen, und alles, was sich ändert: es verstummt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-15T08:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3684461/">
    <title>ernsthaft jetzt</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Ich denke: ernst machen, endlich ernst machen, all den ballast über bord werfen, den ballast innen drin, den ollen hemmschuh und bremser, frei sein, sonne und regen auf die haut lassen, nackt sein und verletzlich, nichtanderskönnen und glücklich sein. an die lilien im felde denken. man muß ja nichts. gar nichts muß man, nur sterben, und das geht von allein. nimm den notizblock, das laptop, den kugelschreiber, setz dich ins kaffee, ersatzweise mit einem guten buch und höre nicht auf die anderen. mach es einfach, mach&lt;br /&gt;
ernst. &lt;br /&gt;
dann fällt mir ein: ich tu es ja schon. und es ist schon mal ein gutes zeichen, wenn die anderen ernst den kopf schütteln über mich. über meinen leichtsinn. &lt;br /&gt;
über so viel ernst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-03T11:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3529723/">
    <title>stundenbuch, 5. April</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3529723/</link>
    <description>Ich will mir selbst gegenüber sanfter sein, nehme ich mir vor, die hände öfter ruhen lassen, weniger vergleiche anstellen, ins licht blinzeln, den rosmarin streicheln und an die nächste wanderung denken. es gibt so viele orte, an denen sich ein zelt aufschlagen läßt. Laß die anderen weiterhasten, sage ich mir, hier, in diesem augenblick, in einem vogelruf zwischen jetzt und jetzt, im fallen einer tür, weder auf noch zu, da bist du zuhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-05T10:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3314882/">
    <title>Montag, 12. Februar</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3314882/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;Laufen, nachdenken, Geschichten ausspinnen.&lt;br /&gt;
Jüngste Erinnerungen.&lt;br /&gt;
Gänge.&lt;br /&gt;
Umarmungen.&lt;br /&gt;
Vieles ganz nah. Anderes wie unter Glas. Eintauchen, auftauchen, Rückblick auf spiegelnde Flächen, gebrochene Tiefen.&lt;br /&gt;
Liebe ich? Früher war das einfacher zu beantworten. Autobahngefühle. Jetzt ist alles verlangsamt, das Denken, das Weitergehen, die Labyrinthe des Herzens. Mal bin ich spätdran. Dann wieder fehlamplatz, im falschen Haus, im fremden Garten, am Tisch Unbekannter, versponnen in die Stunden einer verfehlten Zeit. Aus der Entfernung ist das so. Ich kenne das nicht, daß Entfernung keine Sehnsucht bedeutet, und Nähe trotzdem Nähe ist, Hingabe und Aufgehobensein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-13T10:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3310016/">
    <title>federgeistchen, paradoxa, phrasen und andere assoziationen</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3310016/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;wer sucht, findet nur die eigene ungeduld.&lt;br /&gt;
nicht zu suchen, was man sucht, ist natürlich ein bißchen so, wie anfangen, ohne einen anfang zu machen, was ich gerade mit mehr oder weniger gutem erfolg getan habe, das anfangen, meine ich. selbstbetrug als eine intelligenzleistung aufzufassen, finde ich einen höchst originellen gedanken, auch wenn das gewissermaßen paradox ist, aber das ist ja das konzept des selbstbetrugs schon an sich, ein bißchen so, als spiele man schach gegen sich selbst  paradoxien mag ich aber, auch scheinparadoxien und ihre auflösung, zum beispiel das bratwurst-paradox, aber auch die echten, unknackbaren.&lt;br /&gt;
ich finde, hobby ist nicht nur ein fürchterliches wort, sondern erachte das, was man gewöhnlich damit bezeichnet, als zeitverschwendung. wenn man etwas tut, dann, bitte, mit vollem ernst, sonst braucht man erst gar nicht anzufangen, weshalb ich beispielsweise (um die assoziationskette nicht bareißen zu lassen), niemals das schreiben als mein hobby bezeichnen würde, und außerdem wollte ich abreißen schreiben, was nichts zur sache tut. berechtigterweise kann man nun fragen, wie man denn etwas betreiben muß, um berechtigterweise sagen zu können, daß man es mit vollem ernst tue. darüber müßte man mal ausgiebig diskutieren. vielleicht liegt meine abneigung gegen hobbies auch in ihrer durchschnittlichen instantiierung begründet, denn weder zierfische noch postwertzeichen, weder ping-pong noch fußball reißen mich vom hocker, origamis, makramé und patiencen legen womöglich noch weniger, und, bitteschön, mit-freunden-weggehen ist überhaupt kein hobby, lesen auch nicht, sondern so wichtig wie das tägliche brot, das lesen meine ich, womit ich impliziert habe, daß hobbies unwichtig sind, was aber gar nicht stimmt, jedenfalls nicht für die, die eines pflegen. die freunde sind natürlich ebenso wichtig wie das lesen, vielleicht noch mehr, aber nicht unbedingt das gemeinschaftliche besäufnis, obwohl auch das manchmal seinen reiz hat, sogar oft einen erheblichen reiz, aber ich schweife wieder ab.&lt;br /&gt;
schweifen, um den faden wieder aufzunehmen, ist auch kein hobby, aber ich tus gern, in wald, wiesen, bergen oder am meer, dort wo wildnis zurecht so heißt. überhaupt wildnis. wildnis ist schön, wildnis ist schrecklich, wildnis brauche ich manchmal wie die luft zum atmen. wildnis ist besonders gut, wenn das zelt dicht, der schlafsack trocken und das bier kalt ist, alternativ der glühwein heiß und süß.&lt;br /&gt;
süß ist, da das wort nunmal gefallen ist, so ein adjektiv, das man mit vorsicht gebrauchen sollte, das heißt, sparsam und mit bedacht, und man sollte es mit referenz auf menschen mit höchster moderation verwenden, es sei denn, man beschreibt die person, in die man verliebt ist -- dann aber kommt sein gebrauch einer tautologie gleich. wie ich finde. umgekehrt ist es auch nicht entscheidend, wie jemand aussieht, jedenfalls nicht entscheidend dafür, ob man sich verliebt oder nicht.&lt;br /&gt;
im übrigen habe ich eine starke abneigung gegen leere phrasen, vor allem, wenn sie vorgekaut und x-mal wiederholt sind; mit dieser abneigung ist der anspruch bedingend verknüpft, man möge bitte nachdenken, bevor man etwas sagt. ich meine natürlich darüber, was man zu sagen gedenkt, es hilft ja nix, über das paarungsverhalten von federgeistchen nachzudenken, ehe man etwas zum beziehungsgespräch beiträgt  letztere finde ich übrigens, besonders unter dieser bezeichnung, entbehrlich, denn wenn zwei menschen etwas miteinander zu verhandeln haben, dann sollen sie es einfach &lt;i&gt;tun&lt;/i&gt;, ohne höhere ebene und &lt;i&gt;meta&lt;/i&gt;. meta ist ungesund und macht unsicher und unglücklich. also heraus mit der sprache, ohne umschweife und herumdrucksen und verweis auf die beziehung. überhaupt beziehung, was für ein klinisches, antiseptisches wort. ich mag es nicht. ich sage lieber liebe, auch wenn es noch so abgegriffen ist. dann schon lieber abgegriffen als klinisch, wobei hier wieder ein verweis auf die moderation des gebrauchs fällig ist. ein weiteres wort, daß ich sehr ungern höre, ist das wort lebensqualität. aber davon, und auch warum ich niemals handy sondern immer nur mobiltelephon sage, ein andermal, wenn es jemanden interessiert, und ich hätte auch vollstes verständnis dafür, wenn das nicht so sein sollte. dann laßt uns über was anderes reden. leider weiß ich sehr wenig über quantenphysik, und mir ist nicht einmal bekannt, was ein tölt ist, auch wenn es ein schönes wort ist, aber vielleicht möchte man das ja erläutern? und vielleicht interessiert sich ja jemand für ergativität im dyirbal oder die frage, was horaz in seinem dritten &lt;i&gt;carmen &lt;/i&gt;des dritten odenbuches sagen wollte  also davon vielleicht ein andermal, wenn es dazu kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-12T08:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3030875/">
    <title>abgelenkt</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3030875/</link>
    <description>abgelenkt.&lt;br /&gt;
eigentlich müßte man ja froh sein über jede ablenkung. seminararbeit schreiben, referat vorbereiten, einkaufen, wäsche aufhängen, kochen, weblogeintrag schreiben, es gibt so viel zu tun. und wenn es der letzte müll ist, und das ist es, bei näherer betrachtung, meistens. also nicht zu nah rangehen. nicht zu genau prüfen, wozu und weshalb und ob da draußen noch jemand  überbrücken, heißt die devise. irgendwie es bis zum tode schaffen, hinbringen, verplempern, verkichern, wäsche bügeln, glasmüll sortieren, patiencen legen, mensch-ärgere-dich-nicht-spielen. kette rauchen. pennen. das ist eigentlich das beste. egal was. nur nicht darüber nachdenken, mein gott. und wenn du schreiben willst, wenn du meinst, daß du diese qualvolle methode der ablenkung wirklich willst, bitte. dann tu es. aber sei dir darüber im klaren, daß es auch nur eine ablenkung ist. du könntest auch ins bordell gehen. oder masturbieren, wenn dir ersteres zu teuer ist. oder die seminararbeit zuende schreiben. oder oder oder. es spielt keine rolle. es ist nur zeitvertreib. was soll die phrase sinnvoll nutzen denn in der sterbestunde noch bedeuten? ist es dann leichter? glaub das mal nicht. und nach der sterbestunde spielt es ohnehin keine rolle mehr, ob du masturbiert oder einen roman geschrieben hast.&lt;br /&gt;
lenk dich ab, denk nicht zuviel nach. geh auf den weihnachtsmarkt, da lernst du, was frohsinn bedeutet. schmier dir zuckerwatte ins hirn, reite auf einem plastikpferd durch jingleglöckchenklingelsüßerniegedüdel und freu dich des lebens. egal. ganz egal. natürlich könntest du anfangen zu glauben. aber damit würdest du dir selbst widerstreiten. du wüßtest ja nicht einmal, worin der unterschied zwischen dem glauben an zwerge, an Zeus, an einhörner, oder an Isis besteht. bah, widerlich. jetzt weiche ich auch noch aus, um ja niemandem auf die füße zu treten. &lt;br /&gt;
verdrängen, im sirup der ausgelassenheit ertränken, im rausch des heititei auf weinfestfahrt mit schnapsschnuller ummen hals ersaufen. das ist leben. das ist großartig. das ist die wahre kunst des lebens, das sich der ablenkung hingegeben hat, was ja das vernünftigste ist. so merkt man das sterben nicht so sehr, das alltägliche, stündliche. bis es dann soweit ist, hat man sich amüsiert, wenigstens. und die zeit ist doch wie im flug vergangen, nicht? nicht einziges mal darüber nachgedacht. eine tolle zeit gehabt. ganz ohne kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
ich geh mir jetzt mal ein bier holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-06T10:59:00Z</dc:date>
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    <title>ars poetica</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3019893/</link>
    <description>so tun, als gäbe es das alles nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so tun, als gäbe es das alles nicht: und doch schöpfen daraus. und entgegnen. und widerstreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so tun, als ob es kein widerspruch wäre und von vorn anfangen, ja, ganz von vorn. ohne marschgepäck. leben von dem, was am wegesrand wachsen mag, in den wäldern, in der wildnis und im meer. klar. im meer. fluten, foeten, flimmern von sonne. und quallen, medusen, was brauchen sie zum leben, außer dem licht, das sie durchschimmert und sichtbar macht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also von vorn beginnen und so tun, als sei noch nie ein wort  anders geht es nicht. von dem leben, was mich als licht durchschimmert und sichtbar macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
achte ich auf andere, reibe ich mich auf und zerteile mich, und jeder teil wird zur unmöglichkeit. so ist schreiben und erzählen einfach nicht möglich. man darf sich die frage nach dem wozu-noch-mehr nicht stellen, niemals. man darf es nicht denken, weil es nicht auszudenken ist, genausowenig, wie man sich die frage nach dem großen-und-ganzen nicht stellen darf, nach dem leben nicht, niemals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir leben. ich lebe. ich erzähle. ich dichte. das ist nicht der gegenstand einer frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern die allererste voraussetzung. für den ganzen rest, sollte noch was übrig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/stundenbuch&quot;&gt;stundenbuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-04T08:49:00Z</dc:date>
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