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    <title>Alsos Threpsoneires (... for we have some flax-golden tales to spin. come in! come in!) : Rubrik:verspieltes</title>
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    <description>... for we have some flax-golden tales to spin. come in! come in!</description>
    <dc:publisher>Talakallea Thymon</dc:publisher>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-23T10:00:35Z</dc:date>
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    <title>Alsos Threpsoneires</title>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4605860/">
    <title>Nachtrag zu untenstehender Liste</title>
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    <description>&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Warum sind die letzten Listeneinträge ohne Punkt?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Warum sind die Punkte verrutscht?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Warum ist der Zeilenabstand doppelt?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Warum ist der Zeilenabstand normal, wenn der Eintrag kein Link ist?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wozu hat man ein html-Hilfsprogramm, wenn&apos;s nicht funktioniert?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hätte ich &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; alle &quot;&lt;a href= undsoweiter&quot; von Hand formatieren müssen?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich meine, &lt;i&gt;von Hand&lt;/i&gt;???
&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-11T09:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4332959/">
    <title>Verwirrend</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/4332959/</link>
    <description>... daß einerseits die Macher der entsetzlichen Radiowerbung meines Supermarktes nicht wissen, daß &lt;i&gt;Federweißer&lt;/i&gt; wie ein Adjektiv zu deklinieren ist (&lt;i&gt;des Federweißen, dem Federweißen, den Ferderweißen, oh Federweißer!&lt;/i&gt;) und den Sprecher enthusiastisch fragen lassen: &quot;Was paßt eigentlich zum Federweißer?&quot;; verwirrend weiterhin, daß man hierzulande wohl noch etwas grün hinter den Ohren ist, was die Kultur rund um den Neuen Wein angeht, und das, obwohl wir hier in nächster Nähe nicht nur ein berühmtes Weinbaugebiet haben (Rhein &amp; Ahr); verwirrend schließlich, daß die Deklination auf Pfälzisch dann wieder gestimmt hätte.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-09T08:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/4267106/">
    <title>Semantisch</title>
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    <description>Das Wort oder der Wortbestandteil &lt;i&gt;fix&lt;/i&gt; ist ein Ausdruck, der auf seiner Inhaltsseite das Feste, Beständige, ja Ewige  etwa eines &lt;i&gt;Fixsterns&lt;/i&gt; , das Verläßliche und Sichere (wie es dem &lt;i&gt;Fixpunkt&lt;/i&gt; eignet), das Unveränderliche von &lt;i&gt;Fixkosten&lt;/i&gt; oder auch das Unabänderliche, wie es sich in der Lage des Gemarterten am &lt;i&gt;Kruzifix&lt;/i&gt; zeigt, mithin das Unveränderliche schlechthin als den einen Bedeutungspol mit dem Kurzzeitigen, Eilenden und Flüchtigen und damit der Ewigkeit in scharfem Gegensatz Gegenüberstehenden von Schnellgerichten (&lt;i&gt;Maggi Fix&lt;/i&gt;), Klebefolien (&lt;i&gt;d-c-fix&lt;/i&gt;) und Protrepsen zur Eile (&lt;i&gt;Nun aber fix!&lt;/i&gt;) als seinem Gegenpol verbindet, zwei konträre Konzepte in einer einzigen Silbe vereint und sich damit prinzipiell selbst zu negieren im Stande wäre, wenn nicht die Distribution des Morphs als Vorderglied eines Kompositums einerseits, wo es immer in der Bedeutung fest oder starr Verwendung findet, und als Adverb oder Adjektiv andererseits, dann nämlich in der Bedeutung schnell, zur Disambiguierung taugte, und Lesarten wie schneller Stern für &lt;i&gt;Fixstern&lt;/i&gt; oder Fixiermittel auf Suppenbasis für &lt;i&gt;Maggi Fix&lt;/i&gt; verhinderte.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-17T13:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3790355/">
    <title>...</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3790355/</link>
    <description>sehend&lt;br /&gt;
machen wir die augen&lt;br /&gt;
im schlaf nicht auf&lt;br /&gt;
die strohhalme&lt;br /&gt;
haben wir vergessen&lt;br /&gt;
wir halten uns fest&lt;br /&gt;
an katzenschreien&lt;br /&gt;
und wandeln&lt;br /&gt;
hand in hand&lt;br /&gt;
auf mondes&lt;br /&gt;
schneide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-01T10:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3767005/">
    <title>Rätsel (3) (Oh Leuthold ...)</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3767005/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iß, oh Leuthold, Trüffel.&lt;br /&gt;
tränke&lt;br /&gt;
lügenhafte Leute&lt;br /&gt;
mit Meth&lt;br /&gt;
phänotypischer&lt;br /&gt;
Wale!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-25T09:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3762832/">
    <title>Rätsel (2) (Oh Fahnen ...)</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3762832/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Trübt, oh Fahnen, phänomenalen Meth!&lt;br /&gt;
Läutert isoliertes Valium!&lt;br /&gt;
Träumt lüstern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-24T08:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3759084/">
    <title>Rätsel (Ach, Isolde ...)</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3759084/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Phänomenale&lt;br /&gt;
Isolde trübt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mitunter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leutnant Valentins lüsterne&lt;br /&gt;
Träume
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-23T10:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3663594/">
    <title>Ein Traum: Fellatio</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3663594/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;In den frühen morgenstunden von einer fellatio (vulgo: blowjob) geträumt, und nein, nicht von einer frau, die mir, sondern von einem mann, dem ich. das ganze spannend und außerordentlich erregend, tageslicht, zwei nackte körper, seiner und meiner, in aller klarheit ausgestellt. sein gesicht undeutlich, verschwommen, niemand, den ich in wirklichkeit kenne. sein körper ist jungenhaft, schlank, seine haut sonnenbraun. es gibt keine berührungsängste, kein zögern, dieser schöne männerkörper kostet mich nicht die geringste überwindung; es ist keine frage, ob wir das wirklich  nein. es ist alles so normal, daß die frage gar nicht aufkommt. sein geschlechtsteil weder groß noch klein, sich zur spitze ein wenig verjüngend, was überrascht, nicht beschnitten, von einer federnden, biegsamen härte, um die sich weiche, fast flauschige, trockene haut schmiegt, haarlos, die zu berühren sehr angenehm ist, wie überhaupt alles an dem vorgang sehr angenehm ist, seine eichel tief in meinem mund, meine hand auf seinem skrotum. gerüche kamen nicht vor, geräusche auch nicht. wie es sich anfühlte, als er kam, weiß ich nicht mehr, oder der traum ließ es aus (was schade ist). doch zuletzt, als alles vorbei war, eine unangenehm viskose substanz im mund, zäh wie harz und kaum zu schlucken, noch weniger auszuspucken, so daß es mir zunge und gaumen verklebte. geschmack nach samen.&lt;br /&gt;
zuerst verblüffend, so ein traum, doch bei weiterem nachdenken eigentlich nicht erstaunlich. bei allen hemmungen möchte man doch zu gerne mal wissen, wie  also, wie würde sich das anfühlen? ich stelle es mir sehr faszinierend vor, als eine abenteuerlich-atemberaubende mischung aus vertrautem und gänzlich fremdem, als etwas, das man von je zu kennen glaubt und sogar kennt: und doch sind alle dimensionen verschoben, die sinne ganz anders beansprucht, eine nähe zum anderen ist da, die zugleich eine nähe zu mir selbst ist, die nie mit mir alleine sondern nur auf dem umweg über den anderen möglich wäre.&lt;br /&gt;
oder &lt;i&gt;ist&lt;/i&gt;, wer weiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-27T10:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3060085/">
    <title>Episode</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3060085/</link>
    <description>&lt;b&gt;gestern &lt;/b&gt;&lt;b&gt;abend&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
ich wieder im zug&lt;br /&gt;
du wieder am bahnsteig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;später&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
du wieder am steuer&lt;br /&gt;
ich wieder auf dem beifahrersitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;später&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
du wieder auf mir drauf&lt;br /&gt;
ich wieder in dir drin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;nicht &lt;/b&gt;&lt;b&gt;viel &lt;/b&gt;&lt;b&gt;später&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
du schon da&lt;br /&gt;
wir wieder gleichzeitig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;nachts&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
ich wieder an dich geschmiegt&lt;br /&gt;
wir wieder schlaf an schlaf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;heute &lt;/b&gt;&lt;b&gt;morgen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
du wieder kaffee ans bett&lt;br /&gt;
ich wieder unausgeschlafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;später&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
du wieder am bahnsteig&lt;br /&gt;
ich wieder im zug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;jetzt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
du wieder in deiner kleinen stadt&lt;br /&gt;
ich wieder in meiner kleinen straße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-13T10:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/3025692/">
    <title>Lexothelminthes (4)</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/3025692/</link>
    <description>im grunde genommen ist es nicht ganz richtig zu sagen, daß ein wort, das den lexothelminthen instantiiert, im ohr nachklingt. da klingt nichts. viel eher geht das wort im kopf herum. es scheint plötzlich auf, so als wolle man es gerade aussprechen. es kommt einem in den sinn, oder, wenn noch ein bildhafter ausdruck gestattet ist, es liegt auf der zunge  nicht als etwas, das, in die ränder des bewußtseins eingeschlungen, dem wachen erinnern gerade nicht zugänglich, doch eben als existenz erahnbar ist; sondern als etwas, von dem man den sanften zwang verspürt, es zu &lt;i&gt;vollziehen&lt;/i&gt;: es auszusprechen, wenn auch nur innerlich. der ausdruck &lt;i&gt;im ohr haben&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;im ohr klingen&lt;/i&gt; ist schon deshalb falsch, weil es nicht der klang des wortes ist, der sich zwanghaft ins bewußtsein schiebt, sondern die vorstellung seiner motorischen realisierung. &lt;br /&gt;
geradezu typisch für den lexothelminthen ist es, aus einem text zu springen. so klang mir gestern abend nach der Apuleiuslektüre beim spülen das verb &lt;i&gt;periclitari&lt;/i&gt; im ohr nach. fremdsprachliche lektüre scheint sich überhaupt besonders als auslöser zu eignen. mal war ist es latein, wie gestern, oder damals, als ich zum erstenmal intensiv die &lt;i&gt;Metamorphosen&lt;/i&gt; des Ovid las, poetische wörter wie &lt;i&gt;amnis, nemus, pentralia&lt;/i&gt;; ein andermal neugriechisch oder spanisch. fachwörter bleiben auch leicht hängen: ich erinnere mich, daß ich beim lesen von Th. Kuhns Struktur wissenschaftlicher Revolutionen das wort &lt;i&gt;transversal&lt;/i&gt; innerlich nachzusprechen mich genötigt fand. oder namen: tagelang ging mir die lautfolge &lt;i&gt;Cirith Ungol&lt;/i&gt; nicht mehr aus dem kopf, und noch heute kann sie eine ganze welt, die der lektüre, wie die der wirklichkeit, die das lesen lebensweltlich umgab, heraufbeschwören wie ein feiner, seit kindertagen nicht mehr vernommener duft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-05T11:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/2995046/">
    <title>Lexothelminthes (3)</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/2995046/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;eine andere frau, jahre später, welten entfernt, hieß &lt;a href=&quot;http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=hur&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Halkomelem&lt;/a&gt;, ein wort, das eine indianersprache aus der familie der Salisch-Sprachen bezeichnet. wir nahmen beide an einem seminar über diese sprachfamilie teil. sie saß mir gegenüber, hatte herrlich dicke rundungen und breite hände und duftete nach kamille. ich erinnere mich, daß sie lächelte, als sie mir kopien weiterreichte. einmal hatte ich gefehlt. das gab mir die gelegenheit, sie ein paar tage später, als ich ihr auf dem weg zur mensa begegnete, anzusprechen und mich nach dem verlauf der vergangenen sitzung zu erkundigen. ich erinnere mich, daß sie an jenem tag einen langen, dunklen mantel trug. sie war hinter einer eibenhecke aus einem winkel des weges erschienen, und ich hatte sie zuerst gesehen. sie ging langsam, besonnen, ruhig, vielleicht in gedanken. die hände hatte sie in den taschen. ihr haar glänzte rot. kamillenduft strömte von ihr aus. ihr blick ruhte sanft auf mir, so daß ich mir heute, wenn ich an die begenung denke, unruhig und zappelig und fast ein bißchen laut vorkomme. sie war älter als ich, viel weiter im studium, war hilfskraft und mit den dozenten auf du. während sie mir zuhörte, ging ihr blick halb über die starke brille. ich vergaß sofort wieder, was sie über das seminar berichtet hatte. wir lachten, glaube ich. ihr mund lächelte mit großen, weißen zähnen. da wurde sie für mich selbst zu einer indianerin, und das wort, das sich in meinem inneren ohr festgesetzt hatte, dieses schöne, geheimnisvolle, erdige &lt;i&gt;Halkomelem&lt;/i&gt;, wurde von diesem tage an ein name für sie, ein kamillenüberströmter klang, der mit dem roten haar, der körperfülle, der wachheit dieser frau zusammenhing. oder vielleicht kein name, aber doch so etwas wie ein zu ihr gehörendes klangmal, ein lexikalisches totem. nie hätte ich es aussprechen wollen, geschweige denn sie so nennen. vielleicht läßt es sich am besten so sagen, daß ich sie als &lt;i&gt;Halkomelem&lt;/i&gt; dachte, sie selbst, oder ihren anteil an unseren begegnungen. Aber auch alle bezugspunkte, die uns, sie und mich, über dieses seminar verknüpften, hatten in dieser eigenschaft etwas von &lt;i&gt;Halkomelem&lt;/i&gt; an sich und atmeten etwas von diesem namen aus. und auch indianersprachen, merkwürdige syntax, ejektive, &lt;i&gt;nursery tales&lt;/i&gt; oder die gepflogenheiten, die räume und das personal des instituts, wo sie sich als stätten der begegnung hergegeben hatten.&lt;br /&gt;
zuletzt aber würde der beginn dieser geschichte, wenn es eine geschichte gäbe, diesen namen tragen, würde die später vergangene farbe dieser ersten tage einmal so heißen, und das geheimnisvolle wurzelwerk des zufalls, der uns zueinander geführt hatte.
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;


.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-28T11:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://alsos.twoday.net/stories/2990111/">
    <title>Lexothelminthes (2)</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/2990111/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;ich habe einmal  das ist lange her, aber ich erinnere mich dessen als eines bedeutenden teils der größeren geschichte, in die es eingeschlungen ist  ich habe einmal eine woche lang dem englischen wort &lt;i&gt;elegy&lt;/i&gt; innerlich nachgelauscht. es wurde so etwas wie ein lexikalischer ohrwurm, und es überschrieb eine ganze reihe von gefühlen, die alle mit der bekanntschaft eines mädchens verbunden waren; in dieser begegnung hatte jenes wort eine rolle gespielt, so daß es sich der geschichte dieser begegnung, in deren mitte ich mich nun befand (oder hoffte mich zu befinden) als überschrift, als titel, als name herlieh. dabei war es ganz zufällig dieses wort, das mir blieb  es hätte jedes andere sein können, sofern es nicht ein allzu abgenutztes gewesen wäre  und es hatte für die geschichte, für ihren beginn, ihre entwicklung und ihre bedingungen, keinerlei bedeutung. monatelang war das gesicht dieses mädchens an den unmöglichsten stellen des schulhauses aufgetaucht und wieder verschwunden, bis ich es plötzlich in nächster nähe erblickte, in dem orchester, dem ich beigetreten war, eine reihe hinter mir, unter den oboen. ins nahe gerückt, wurde sie mensch, verdichtete sie sich zu einem bündel entzückender eigenschaften, die alle aus dieser herangerücktheit flossen. mit einem mal war sie jemand, der mich sah und von mir wußte. worte waren möglich, ein lächeln der wiedererkennung, ein nicken der begrüßung, ein gespräch: und es konnte nicht anders sein, daß ich mich in sie (oder in die nähe, in die sie gefallen war?) verliebte. wir probten damals ein sehr langsames, sehr ruhiges, gegen ende der zehnminütigen spieldauer sich dramatisch aufbäumendes stück von &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/John_Barnes_Chance&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;John Barnes Chance&lt;/a&gt;, das ich sehr liebte. Sein Titel: Elegy. mehr als die vielschichtigen, tragischen klänge des stücks blieb er mir haften, als wäre es der name des mädchens gewesen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;


.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-27T10:41:00Z</dc:date>
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    <title>Lexothelminthes</title>
    <link>http://alsos.twoday.net/stories/2979047/</link>
    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;wörter die ich mag, nutzlose aggglomerate von klang, bedeutung, feldern, vernetzungen, tunneln und räumen, &lt;i&gt;reiser, kuckuckslichtnelke, sturmlampe&lt;/i&gt;  &lt;br /&gt;
machmal blieb etwas aus Gelesenem hängen, ein ohrwurm, könnte man sagen, dessen melodie aus der abfolge der laute, vielleicht aus dem plan der zu ihrer realisierung erforderlichen zungen- und lippenbewegungen, dem rhythmus, der sich aus der dauer der laute und aus der betonung ergibt, und vielleicht auch dem verlauf der stimmhöhe ergibt. &lt;i&gt;trollblume, atmen, gezweig&lt;/i&gt;. die bedeutung spielt für den ohrwurm keine rolle, denn wie jeder ohrwurm ist es eine insistierende erinnerungsschleife, die sich selbst immer wieder aufdrängt und zu ihrer inneren stummrealisierung aufruft. so sind worte wie melodiefragmente, klingende bögen, akkordverbindungen, motivische tonfolgen. und wie in der musik dem motiv oder sogar dem einzelnen akkord, so hängt auch diesen sprachohrwürmern (&lt;i&gt;lexothelminthen&lt;/i&gt;) eine stimmung an, der hauch einer bestimmten welt, eines schmerzes, einer erwartung, einer hoffnung, verzweigt sich aus dem lexothelminth heraus eine kleine eigene welt. &lt;i&gt;halkomelem, penetralia, nemus, amnis&lt;/i&gt; was bestimmt diese welt? nicht die bedeutung des wortes, das den lexothelminth ausmacht. auch nicht der klang, in dem er sich verfestigt hat. der klang oder der klangplan oder das abbild dieses klanges im innern ist nur seine realisierung, seine bedeutung ist zufällig. aber wörter haben nicht nur klang und bedeutung, sondern sie sind auch knotenpunkte in einem netz von beziehungen. zu anderen wörtern. zu grammatikalischen informationen wie kasus, präposition, konjugationsmuster. zu standardumgebungen, mit denen es zusammen eine kollokation, eine phraseologie bildet. aber auch, und das ist wesentlich für den lexothelminth: zu texten, in denen das wort vorkam; zu menschen, die es gebrauchten; und zu situationen, in denen es ausgesprochen wurde, groß war oder klein, laut oder leise, und auf die eine oder andere weise wirkung bewies.
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


.</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-24T11:11:00Z</dc:date>
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    <title>zeichen</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;

wegeweis wohin und anstelle zeiger auf zweites und drittes gedeutet muß es, und gelesen an- und verkehrs- und auch stern- gibt es und ruf- und besetzt- ist es nichts ist aber ohne deuter an ihm zwingend nur der dritte und ob es eins ist oder nicht bleibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine offene frage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist ein zeichen immer will es oder will der deuter oder wollte der zeichensetzer gegrabnes in stein und fels und rinde und vergänglich in sand wachs mit der taschenlampe in die luft mit rauch in den himmel rauch bedeutet feuer ist ein zeichen vielleicht eine spur wie der abdruck in feuchtem grund von wolf kaninchen tapir wombat spur und anzeiger und ursächliches verbundensein oder trommeln weitergetragen von nacht zu nacht gesänge von walen über hunderte von meilen pheromone der ameisen und falter zeichen gemalt mit der wärme des fingers auf den fröstelnden rücken der klang einer symphonie zeichen im bezeichnen erlöschend und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bilder vererbt von jahrhundert zu jahrhundert lilien kannen rosen kreuzesbäume gartentore zeichen von zeichen von zeichen höhere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ordnungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zukünfte in eingeweiden lebern sternen stürmen blättern verborgenes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
walten&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://alsos.twoday.net/topics/verspieltes&quot;&gt;verspieltes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Talakallea Thymon</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-11T09:19:00Z</dc:date>
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    <title>Flüstern</title>
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    <description>&lt;p align=&quot;justify&quot;&gt;
ist ausgeflocktes dunkel wenn du dich räusperst wackelt der mond manchmal flüstert es aus rohren und ein frosch im hals und finger flüstern manchmal auf haut und eine straßenecke sieht zu wie zweimal mantelkragen unter einer straßenlaterne die in ein anderes zimmer dringt wo gesichter einander unsichtbar auf dem harten teppich vorm bett flüsterzeichen geben wo eben hingesunken die leiber püffe und knüffe von okklusiven und vokalen auf wange und lippen und hals unterbrochen von küssen das flüstern bist du du flüstert es, du flüstern und im blinden der geruch deines speichels in kirchen wird oft, in manchen museen, und morgens um fünf im überlandbus vor der abfahrt wenn der motor noch stumm ist und die sitze knarzen knistern heißt flüstern anorganisch, haare können es, wenn alles sehr still ist im zimmer mit straßenlaterne und weizenfelder können es verwandte sind wispern das ins wortlose hineinreicht oder raspeln scharren und rascheln das können auch kleider beim abstreifen flüstern hat keine farbe nur graustufen flüstern ist der schatten der stimme flüstern trocknet schnell ein und verliert den geruch flüstern ist seine eigene beschreibung flüstern wäre durchsichtig, hielte man es ins licht flüstern können auch blätter und tüten vögel können es nicht der regen vielleicht &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;


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    <dc:creator>Talakallea Thymon</dc:creator>
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    <dc:date>2006-08-25T08:59:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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