Montag, 25. Oktober 2004

Ohrwurm

Geht mir jetzt schon den vierten Tag im Kopf herum. Wispert zwischen den Schläfen. Läßt sich nicht abschütteln, überdecken, tilgen, wegreden, ablenken. Ist da und summt.

θα κεράσεις απ’το μέλι των ματιών σου

In die Räume Risse Ruhelosigkeiten hinein bleibt nur: Antwortworte verketten und weben und mir erflüstern und vorsagen, und hoffen, daß die Tage anders werden.

...

Auf einem Friedhof entdeckt. Da stehen wir, lesen und staunen in die Sonne hinein. Das ist mal wieder tiefschön und wundertraurig. Jede Bemerkung wäre überflüssig gewesen. Leider war ich leichtfertig und ein Knittern kam durch den Augenblick. Trotzdem ... trotzdem was?

Trost

Unsterblich duften die Linden –
was bangst du nur?
Du wirst vergehn, und deiner Füße Spur
wird bald kein Auge mehr im Staube finden.
Doch blau und leuchtend wird der Sommer stehn
und wird mit seinem süßen Atemwehn
gelind die arme Menschenbrust entbinden.
Wo kommst du her? Wie lang bist du noch hier?
Was liegt an dir?
Unsterblich duften die Linden. –


(Ina Seidel)

VOCES INTIMAE

... for we have some flax-golden tales to spin. come in! come in!

Kommt herein, hier sind auch Götter ...

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Als wären nicht zweimal die Kräfte
An habent et somnia pondus
Astartes Lächeln
Colourless green ideas
Daß alles für Freuden erwacht
Dem geschah auch Lieb durch Liebe nie
Die Stadt am Ende des Jahrtausends
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In Nemore
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Mores Ferarum
Nicht mit gar zu fauler Zungen
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